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„Heimvorteil“ – Zuhause eigenhändig Stromfresser entlarven

eine Lupe, die an einem Stapel mit Papieren lehnt

Wie viel Strom verbraucht die Waschmaschine bei vier Nutzungen pro Woche, wie viel der alte Kühlschrank im Keller pro Jahr? Wie viel Watt zieht der heimische Router, und was kostet der dauerhafte Stand-by-Modus des Fernsehers im Gästezimmer? Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefern Strommessgeräte: Sie lassen sich zwischen Steckdose und Elektrogerät stecken, sind sehr einfach zu bedienen und beim Entlarven von versteckten Stromfressern unbestechlich.

20 Messgeräte plus Kurzanleitung

Die Behörden und Dienststellen der Landesverwaltung können für ihre Beschäftigten ab sofort solche Messgeräte ausleihen – mindestens für einen Monat, je nach Bedarf und Verfügbarkeit gerne auch länger. „Für das Verleihen an interessierte Kolleginnen und Kollegen haben wir eine Kurzanleitung inklusive Messdatenblatt vorbereitet“, erklärt Rocco Rossinelli aus dem Kampagnenteam der „mission E“ bei NRW.Energy4Climate. „Auf diesem Formblatt können die Nutzerinnen und Nutzer ihre Messergebnisse dokumentieren und anschließend mit den Verbrauchswerten von effizienten Neugeräten vergleichen – denn oft entlarvt erst ein solcher Vergleich einen Stromfresser.“ Interessierte Behörden und Dienststellen können Pakete mit jeweils 20 Messgeräten des Typs x4-LIFE Inspector III ordern und diese „Inspectoren“ dann ausschwärmen lassen.

Wenn Sie für Ihre Behörde oder Dienststelle ein Paket mit Strommessgeräten ausleihen möchten, freuen wir uns über eine Bestellung mithilfe unseres Kontaktformulars oder eine kurze E-Mail an knlv[at]energy4climate.nrw (knlv[at]energy4climate[dot]nrw).

Förderung der Eigenaktivität

Die Strommessgeräte zielen unaufdringlich auf die Eigenaktivität ab. Darum empfiehlt es sich, die Messgeräte grundsätzlich für mehrere Tage oder eine ganze Arbeitswoche an interessierte Beschäftigte zu verleihen. So können sie zuhause auch mehrere Messungen durchführen. Das selbstständige Messen, durch das die Kolleginnen und Kollegen erfahren, wie hoch die jährlichen Verbräuche und Kosten einzelner Geräte in ihrem Haushalt konkret sind, erzeugt nicht selten Aha-Erlebnisse. Und gelegentlich führt eine eigenhändig durchgeführte Messung sogar dazu, dass ein sehr ineffizientes Elektrogerät komplett ausrangiert wird – spätestens dann, wenn eine Reparatur fällig wird, die bei ineffizienten Altgeräten meist nicht mehr lohnt.