Abschaltbare Steckdosenleisten

Ausmachen macht was aus.

Foto: eine weiße Mehrfachsteckdose mit rotem Ausschalter

Kurzbeschreibung

Viele elektrische Geräte verbrauchen nicht nur im Normalbetrieb Strom, sondern auch im Standby-Modus – und oftmals selbst dann, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind („Scheinaus-Betrieb“). Zu den betroffenen Gerätegruppen gehören (neben vielen Geräten der Unterhaltungselektronik, Kaffeevollautomaten u.a.) auch zahlreiche Rechner, Bildschirme und Drucker. Grundsätzlich empfiehlt es sich deshalb, die Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik komplett vom Stromnetz zu trennen, um unnötige Leerlaufverluste zu vermeiden. Hierfür sind abschaltbare Steckdosenleisten das Mittel der Wahl.

Wichtig: In einer Verwaltung sollte das Vorhaben, abschaltbare Mehrfachsteckdosen zu beschaffen, unbedingt mit den IT-Verantwortlichen besprochen werden. Denn mitunter werden über Nacht Software-Updates auf die dienstlichen Computer gespielt. Oder es gibt andere Aspekte, die zunächst erörtert werden müssen. Aber: Aus Sicht der Energieeffizienz, der Betriebskosten und des Klimaschutzes sollte der Grundzustand der Bürogeräte zwischen Dienstschluss und Dienstbeginn immer aus „Aus“ sein. Wie hoch hier die potenziellen Energie- und CO2-Einsparungen sind, zeigt eindrucksvoll der Energiehack zum Thema.

Diese Berechnung zeigt auch: Die Anschaffungskosten selbst hochwertiger abschaltbarer Steckdosenleisten in Höhe von etwa 15 Euro pro Stück amortisieren sich aufgrund der eingesparten Stromkosten oft spätestens im zweiten Jahr – je nachdem, wie teuer die Steckdosenleisten im Einzelfall sind, welche und wie viele Geräte angeschlossen werden und wie hoch der individuelle Strompreis ist.

Umsetzung

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