Netzwerktreffen 2026 als feierliche Auszeichnungsveranstaltung

Gestern fand im Polizeipräsidium Köln das diesjährige Netzwerktreffen der mission E statt. Feierliche Höhepunkte waren die Siegerehrungen zu den beiden Challenges der Energiewochen 2025 und die Auszeichnung all derjenigen Behörden, die sich in den Jahren 2024 und 2025 im Rahmen der mission E in besonderer Weise für den Klimaschutz engagiert haben.

Foto: Christian Mildenberger, der Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate, steht am Rednerpult mit dem Schriftzug des Polizeipräsidiums Köln. Hinter ihm ist ein dunkelblauer Vorhang zu erkennen.

Nach den Grußworten von Simon Knops, stellvertretender Polizeipräsident Köln, und Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate, wurde in Köln aber nicht nur gefeiert und applaudiert, sondern auch gearbeitet. Denn bei den Jahrestreffen stehen traditionell vor allem der fachliche Austausch und das informelle dienstliche Netzwerken auf der Agenda.

Fachliches Highlight war dieses Mal ein Open Space – eine kaum regulierte Großgruppenmethode, die den etwa 80 Teilnehmenden die Möglichkeit eröffnete, selbst mitgebrachte Themen rund um das Vorhaben „Klimaneutrale Landesverwaltung“ zu diskutieren.

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Foto: Nahaufnahme einer jungen Frau im schwarzweiß gemusterten Hosenanzug, die zwei der gerahmte Urkunden in ihre behandschuhten Hände nimmt.
Foto: Vertreterinnen und Vertreter der ausgezeichneten Polizeibehörden stehen mit ihren Urkunden auf der Bühne.
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Impressionen vom Netzwerktreffen 2026 der mission E im Polizeipräsidium Köln

Gewinner der landesweiten E-Mail-Löschaktion

Vom 10. bis 21. November 2025 fanden in der Landesverwaltung NRW erstmals gemeinsame Energiewochen statt – unter dem Motto „Einfach machen!“. Rund 50 Behörden aus vielen Ressorts haben sich beteiligt. Im Rahmen dieser konzertierten Aktion gab es zwei Challenges: den Wettbewerb „Wer löscht die älteste E-Mail?“ und ein behördenübergreifendes Energiequiz. Als Gewinner der landesweiten E-Mail-Löschaktion wurde Thomas Hassel von IT.NRW ausgezeichnet: Die älteste E-Mail, die er im November vom Server verschwinden ließ, hatte 23 Jahre lang im Papierkorb eines Postfachs geschlummert.

Gewinnerinnen und Gewinner des Energiequiz

„Beim behördenübergreifenden Online-Energiequiz der Energiewochen haben wir Spaß, Lernen und kollegialen Wettbewerb miteinander verbunden. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden dann durch ein Einzel- und ein Behördenranking ermittelt“, erklärt Eva Marx vom Kampagnenteam der mission E bei NRW.Energy4Climate. „Auch eine Auszeichnung für die Einrichtung mit dem höchsten Anteil an teilnehmenden Beschäftigten haben wir ausgelobt.“ Dies sind die Gewinnerinnen und Gewinner des landesweiten Energiequiz, die Christian Mildenberger gestern für ihre Leistungen kürte:

Kategorie „Wissen“ (Punktzahl, Einzelranking)

1. Platz: Till Hülsmann vom Polizeipräsidium Essen
2. Platz: Jens Zimmermann vom Landeskriminalamt NRW
3. Platz: Andreas Könne vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Kategorie „Wissen“ (durchschnittliche Punktzahl, Behördenranking)

1. Platz: Finanzamt Lübbecke
2. Platz: Finanzamt Düsseldorf-Süd
3. Platz: Finanzamt Bergisches Land für Groß- und Konzernbetriebsprüfung

Kategorie „Teilnahmequote“ (Behördenranking)

1. Platz: Institut für öffentliche Verwaltung NRW | Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht
2. Platz: Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Dortmund
3. Platz: Finanzamt Minden

Foto: Thomas Hassel, ein schlanker Mann mit grauem Kinnbart, hält seine Auszeichnung in die Kamera.
Foto: Till Hülsmann, ein groß gewachsener junger Mann mit dunklem Vollbart, hält seine Auszeichnung in die Kamera.
Foto: Mirco Schwettmann, ein junger schlanker Mann im dunkelblauen Anzug, vom Finanzamt Lübbecke hält die Auszeichnung für seine Behörden in die Kamera.
Foto: Grit Werth, eine Frau mit kurzem grauem Haar und randloser Brille, hält die Auszeichnung für die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht in die Kamera; neben ihr stehen freudestrahlend Gabi Heimstadt und Torsten Lau, ebenfalls von der ZFU.

Freuten sich sichtlich über ihre Auszeichnungen: die Gewinnerinnen und Gewinner der beiden Challenges der Energiewochen 2025.

Punktesystem

Für die Behörden, die an der mission E des Landes teilnehmen, gibt es eine Checkliste für die Nutzersensibilisierung vor Ort. Diese Liste umfasst 21 gewichtete Indikatoren, zu denen bspw. die lokalen Kampagnenaktivitäten, die begleitende interne Kommunikation und das Messen der Energieverbräuche gehören. Der Clou dabei: Für jede abgeschlossene Aktion erhalten die Behörden Punkte. Maximal 1.000 Punkte sind erreichbar. Eine Auszeichnung in Bronze winkt ab 250, die Urkunde in Silber ab 500 und der Gold-Status ab 750 Punkten.

Auszeichnungen

Aktuell nehmen 130 Einrichtungen aus zehn Ressorts mit eigenen Aktivitäten an der mission E teil, darunter 8 Ministerien und die Staatskanzlei. Beim Netzwerktreffen in Köln wurden gestern insgesamt 28 Auszeichnungen vergeben: 3-mal in Gold, 18-mal in Silber und 7-mal in Bronze. 7 Awards wurden für das Engagement im Jahr 2024 überreicht, 21 für den Einsatz in 2025 – wobei sechs Behörden gleich zwei Auszeichnungen einheimsten.

„Das Punktesystem ist neu. Darum freue ich mich ganz besonders, dass wir schon beim ersten Durchgang so viele Behörden für ihr Engagement auszeichnen konnten – auch wenn wir dieses Mal zwei Jahre berücksichtigt haben“, bilanziert Rocco Rossinelli vom Kampagnenteam der mission E, der das Netzwerktreffen überaus charmant moderierte. „Und es gibt viele weitere Einrichtungen, die sich für eine klimaneutrale Landesverwaltung engagieren, aber noch nicht aktiv an der mission E teilnehmen. Unsere Aufgabe ist es, auch diese Behörden ins Boot zu holen. Ich bin zuversichtlich, dass noch viele weitere Einrichtungen zu uns stoßen und die Durchschlagskraft der mission E weiter erhöhen werden.“

Mit „Gold“ ausgezeichnet: Bau- und Liegenschaftsbetrieb und Klimaschutzministerium

Zwei Behörden erhielten die Auszeichnung in Gold – für ihr herausragendes Engagement im Rahmen der mission E des Landes:

  • der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW (für 2024 und 2025) und
  • das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) des Landes Nordrhein-Westfalen (2024).
Vier Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs halten die beiden Urkunden und die Auszeichnung in die Kamera.
Lars Simais, Sandra Ladermann, Horst Ramm und Anette König (v.l.n.r.) vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb freuten sich über zwei Urkunden in Gold und den Award für die höchste überhaupt erreichte Punktzahl.

Mit „Silber“ ausgezeichnete Behörden

17 Behörden wurde die Auszeichnung in Silber für ihr besonderes Engagement überreicht:

  • Amtsgericht Gummersbach (2025)
  • Bezirksregierung Arnsberg (2025)
  • Bezirksregierung Köln (2024)
  • Finanzamt Neuss (2025)
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (2025)
  • Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW (2025)
  • Landeskriminalamt NRW (2025)
  • Materialprüfungsamt NRW (2025)
  • Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen (2025)
  • Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (2025)
  • Polizeipräsidium Essen (2025)
  • Polizeipräsidium Köln (2025)
  • Staatsanwaltschaft Aachen (2024/2025)
  • Staatskanzlei NRW (2024)
  • Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (2025)
  • Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Bielefeld (2025)
  • Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Dortmund (2025)

Mit „Bronze“ ausgezeichnete Behörden

Außerdem erhielten 6 Behörden für ihr Engagement die Auszeichnung in Bronze:

  • Amtsgericht Bergheim (2025)
  • Bezirksregierung Düsseldorf (2024/2025)
  • Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss (2025)
  • Landesarbeitsgericht Köln (2025)
  • Polizeipräsidium Köln (2024)
  • Staatskanzlei NRW (2025)

Nach dem Award ist vor dem Award

Im kommenden Frühjahr steht die nächste Auszeichnungsveranstaltung an. Deshalb haben die ersten Behörden bereits damit begonnen, im internen Bereich der Kampagnen-Website die Vor-Ort Aktivitäten zu dokumentieren, die sie 2026 im Rahmen der mission E schon durchgeführt haben oder noch auf den Weg bringen werden.

Wir dürfen gespannt sein – und freuen uns über jede Aktion, jede Aktivität und jede Initiative auf dem Weg zur klimaneutralen Landesverwaltung 2030.