Lastganganalyse

Wie groß ist der Einfluss der Beschäftigten auf den Stromverbrauch?

Foto: Ausschnitt der gewölbten Außenfassade eines modernen Bürogebäudes mit großer Fensterfront

Kurzbeschreibung

Es klingt paradox: Will man in einem Bürogebäude die Stromsparpotenziale des Verhaltens heben, empfiehlt sich auch ein technischer Blick auf das Gebäude. Denn bereits eine grobe Lastganganalyse gibt wertvolle Hinweise auf die Verbrauchscharakteristik des Gebäudes – und darauf, wie groß der Einfluss der Beschäftigten auf den Stromverbrauch überhaupt ist.

Hinzu kommt: Die Analyse eines Tageslastgangs (vgl. die folgende Abbildung) liefert Ihnen noch andere wichtige Erkenntnisse, etwa zur Höhe der Grundlast Ihres Gebäudes, die durch „Dauerläufer“ verursacht wird und nicht selten durch einfache Maßnahmen gesenkt werden kann. Hierbei gilt die Faustregel: Jedes Kilowatt (kW), um das die unterjährige Grundlast sinkt, reduziert den jährlichen Stromverbrauch um 8.760 kWh. Bei einem angenommenen Strompreis von 0,20 €/kWh entspricht das einer Einsparung von 1.750 Euro für jedes bei der Grundlast vermiedene Kilowatt.

Damit hat die Lastganganalyse ein extrem gutes Aufwand-Nutzen-Verhältnis.

Bei entsprechender Anleitung kann man so eine Analyse auch ohne einschlägige Erfahrungen durchführen. Darum ist es überhaupt kein Hindernis, wenn Ihnen Lastganganalysen bisher nicht geläufig waren: Unser Erklärstück zum Thema erläutert die Grundlagen der Lastganganalyse Schritt für Schritt und mithilfe leicht verständlicher Diagramme. So können auch Nicht-Ingenieurinnen und Nicht-Ingenieure sie nachvollziehen und selbst anwenden.

Das Liniendiagramm hebt das im Text beschriebene Verhältnis von Lastspitze zu Grundlast hervor.
Der Tageslastgang eines Bürogebäudes, in dem Grundlast und Lastspitze markiert sind.

Umsetzung

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