Bürobeleuchtung ausschalten
Das können Sie tun
Wenn Leuchtstofflampen verbaut sind, gehört die Beleuchtung zu den größten Stromverbrauchern im Büro: Sie verursacht bis zu 30% des gesamten Stromverbrauchs eines Verwaltungsgebäudes. Daher lohnt hier jede „Auszeit“. Schalten Sie Ihre Bürobeleuchtung konsequent aus, etwa wenn Sie das Büro für mehr als 10 Minuten verlassen. Sinnvoll ist das Ausschalten außerdem, wenn das Tageslicht – nach einem zunächst dunklen Morgen – für die Büroarbeit ausreicht. Gerade bei veränderten Tageslichtverhältnissen vergisst man oft die noch brennende, aber nicht benötigte Beleuchtung. Lassen Sie sich nicht beirren: Es ist NICHT billiger, eine Lampe brennen zu lassen, anstatt sie auszuschalten. Und moderne Leuchtstofflampen mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG) und Vorheizfunktion haben eine Schaltfestigkeit von vielen Tausend Schaltvorgängen. Sie senken also NICHT die Lebensdauer der Lampen, wenn Sie sie ein paar Mal täglich aus- und wieder einschalten. Schalten Sie darum auch zuhause die Beleuchtung in den Räumen aus, in denen Sie sich nicht aufhalten.
| Für Sie | Für eine Behörde 500 Beschäftigte | Für alle NRW-Behörden 172.000 Beschäftigte | |
|---|---|---|---|
| Eingesparte Energie | 15,3 kWh/a | 7.650 kWh/a | 2,63 Mio. kWh/a |
| Finanzielle Ersparnis | 3,06 € | 1.530 € | 526.320 € |
| Vermiedene Emissionen | 5,55 kg | 2,78 t | 955 t |
Das sind unsere Annahmen
– Homeoffice-Quote: 40%
– Arbeitszeit: 3 Tage/Woche und 132 Tage/Jahr
– „Auszeiten“ durch konsequentes Ausschalten bei Abwesenheiten und ausreichend Tageslicht: 2 Std./Tag und 264 Std./Jahr
– Leistungsaufnahme der Bürobeleuchtung pro Arbeitsplatz: 2 x 58 Watt x 0,5 (wegen unterschiedlicher Lampentypen) = 58 W
– Strompreis: 20 ct/kWh
– Emissionsfaktor: 363 g CO₂/kWh (deutscher Strommix 2024)