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Trekking-E-Bikes im Test: Räder mit neuer Motortechnik machen das Rennen

ein blaues E-Bike auf einem Prüfstand zur Prüfung der Bremskraft

Trekking-E-Bikes sorgen nicht nur auf Asphalt für komfortable Touren, sondern auch auf Feldwegen und Schotterpisten. Unter den 11 Pedelecs im aktuellen Test der Stiftung Warentest sind die sechs besten allesamt mit einer neuen Bosch-Automatik ausgestattet. Den Doppelsieg mit der Gesamtnote „gut“ (1,8) holten das Modell Endeavour 5 Advance+ von Kalkhoff zu 4.500 Euro und das Modell Macina Gran 610 von KTM zu 3.900 Euro. Andere Modelle sind ihnen dicht auf den Fersen, wie zum Beispiel der „Preistipp“ des Testerteams, das Cube Kathmandu Hybrid One 625 zu 3.150 Euro (Gesamtnote 2,0). Günstigere Bikes mit Hinterradmotor punkten nach Auskunft der Stiftung Warentest eher bei kurzen Flachlandtouren.

Labortests plus Praxistest in der Steiermark

Ein Praxistest in der hügeligen Steiermark hat gezeigt, welche Trekking-E-Bikes das Rennen machen und welche den Anschluss verlieren. Hinzu kamen „umfangreiche Sicherheits-, Schadstoff- und Haltbarkeitsprüfungen im Labor“. Fazit: Vor allem die sechs Modelle mit Bosch-Motoren konnten die Warentesterinnen und -tester überzeugen, denn ihre Automatik-Modi „Auto“ und „Tour+“ unterstützen das Fahren je nach Gelände und Fahrweise mal stärker und mal schwächer – das macht das Schalten zwischen den Unterstützungsstufen überflüssig. „Uns hat überrascht, wie harmonisch sich die neue Automatik-Unterstützung des Bosch-Antriebs fährt“, erklärt test-Projektleiter Nico Langenbeck.

E-Bikes mit Heckmotor „nicht ungefährlich“

Der Test offenbarte zudem ein deutliches Gefälle zwischen den hochpreisigen Modellen und den Discount-Bikes: Acht der Räder im Test besitzen einen Mittelmotor – im mittel- und hochpreisigen Segment Standard. Das Gewicht verteilt sich hier gleichmäßig, die Kraft beim Treten überträgt sich unmittelbar und effizient. Zum Vergleich wurden drei E-Bikes mit Heckmotor geprüft: Sie sind einfacher ausgestattet, haben einen kleineren Akku und sind in der Anschaffung günstiger. Allerdings fahren diese Modelle weniger gleichmäßig, auch ist die Antriebsweise nicht ganz ungefährlich: Schon bei einer geringen Bewegung der Tretkurbel springt der Motor an, und das Rad macht einen kleinen Satz; hört man auf zu treten, schiebt der Motor noch nach. Bei der funktionalen Sicherheit war das für die Testerinnen und Tester nur „ausreichend“.

Alle Details des E-Bike-Tests finden sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und auf der Website der Stiftung Warentest.

 

Quelle (siehe Link-Liste): Stiftung Warentest